Eignung zum Studium der Rechtswissenschaft

© Universität Osnabrück/Simone Reukauf
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Die Rechtswissenschaft ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl an Normen, die einen hohen Abstraktionsgrad aufweisen. Um das Recht verstehen zu können, müssen komplexe Argumente, Strukturen und Wechselwirkungen verstanden werden. Dies erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit dem Stoff und der juristischen Methodenlehre.

Sie sollten sich vor Augen führen, dass die Anwendung des Gesetzes stets die Entscheidung eines konkreten Rechtsfalls zum Gegenstand hat. Eben dies wird in juristischen Klausuren geübt. Einen Rechtsstreit und daher auch eine juristische Klausur werden durch gutes und schlüssiges Argumentieren gewonnen.

Um das langwierige Studium erfolgreich zu beenden, ist es wichtig, dass Sie stets motiviert, selbstdiszipliniert und stressresistent sind. Es ist nicht ungewöhnlich, während des Studiums auch einmal Rückschläge zu erleben. Wichtig ist es, frustrationstolerant zu sein und die Prüfungsleistung selbstkritisch zu evaluieren.